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Bild: Zuhörerinnen und Zuhörer in der Ulmer Volkshochschule um das Jahr 1946

Politik, Gesellschaft, Umwelt

Zu den Veranstaltungen

Forum Politik der Ulmer Volkshochschule

»Im Geiste der Gemordeten« gründete Inge Aicher-Scholl 1946 die Ulmer Volkshochschule in Abgrenzung zum Nationalsozialismus und als bewusst demokratische Institution – das Schicksal ihrer Geschwister Sophie und Hans vor Augen. Die Mahnung, dass sich solche Verbrechen nicht wiederholen dürfen, sind bis heute Ausgangspunkt und Leitmotiv der politischen Bildungsarbeit der vh.

Entsprechend ist die Aufarbeitung des Nationalsozialismus im Bereich Geschichte wichtiger Inhalt von Einzelveranstaltungen.

Die weiteren Veranstaltungen gliedern sich in folgende Themenbereiche:

  • Politik:
    Der Auftrag »Schule der Demokratie« zu sein, ist uns nach wie vor Verpflichtung. Zur Demokratie gehören kritisch denkende und mündige Bürgerinnen und Bürger – dazu anzuregen ist eine weitere Hauptaufgabe der vh.
     
  • Gesellschaft:
    In diesem Bereich geht es darum, Phänomene die unsere Gesellschaft betreffen, zu reflektieren und zu hinterfragen.
     
  • Umwelt:
    Schon seit vielen Jahren setzt sich die vh für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt für zukünftige Generationen ein. Sie leistet in Vorträgen Aufklärungsarbeit und gibt in Seminaren konkrete Vorschläge für ökologisches Handeln.
     
  • Frauenforum:
    Die vh bietet Öffentlichkeit für  Themen der Frauengeschichte und Frauenpolitik in Zusammenarbeit mit frauenpolitisch engagierten Institution und Initiativen – lokal, regional und international.

 

vh als Ermöglichungsort

Teilweise bietet die vh Veranstaltungen eigenständig an, in vielen Fällen aber in Kooperation mit Vereinen oder Initiativen. Für diese Gruppierungen wollen wir auch »Ermöglichungsort« sein und ihnen Gelegenheit geben, ihre Anliegen in den öffentlichen Diskurs einzubringen. Diese enge Zusammenarbeit mit der Stadtgesellschaft und ihren Akteuren/innen zeichnet die vh besonders aus und ist zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Wir nehmen dadurch Impulse aus der Stadt auf und wollen weiterhin Impulsgeber für die Stadt und ihre Politik bleiben.

»Einmischung erwünscht«: Auch dieses Zitat unserer Gründerin verpflichtet uns. Wir wollen Menschen mit unseren Bildungsangeboten dazu motivieren und befähigen, aktiv an politischen Willensbildungsprozessen teilzunehmen – wir wollen uns selbst immer wieder zu aktuellen Fragen positionieren und scheuen nicht davor zurück, anzuecken. Nicht zuletzt wollen wir eine offene Einrichtung sein, in die sich jeder Mensch mit ihren oder seinen Fähigkeiten einbringen kann.

 

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